Manche wären froh, wenn sie wüssten, dass sie nur noch ein paar Wochen arbeiten müssen und dann noch 6 Wochen frei haben, bevor es in den Mutterschutz geht.
Ich bin geteilter Gefühle. Auf der einen Seite freue ich mich, dass ich nun seit Februar ganz gezielt Stunden und Arbeit abbaue und Aufgaben bewusst an andere verteile weil ich so ja auch mehr Freizeit habe. Auf der anderen Seite war ich es die letzten Jahre so gewöhnt so viel zu arbeiten, dass es mir eigentlich schon fast schwer fällt weniger zu arbeiten.
Kann wahrscheinlich keiner so richtig verstehen, aber mir macht die Arbeit hier ja auch Spaß. Es ist für mich ja nicht nur Geld verdienen sondern die Firma ist auch irgendwo ein Stück Familie und Freunde.
Mit dem Gedanken hier am Schreibtisch zu sitzen, dass ich das alles bald quasi hinter mir lasse, ist schon auch ein kleines bisschen depremierend.
Aber ich weiß, dass es gut ist und ich bin ja nicht richtig weg sondern ich habe dann einfach eine neue Aufgabe.
Und solangsam freue ich mich auch, wenn ich einfach mal sagen kann: "sorry, da kümmert sich XYZ drum"
Einfach mal Aufgaben abschieben - eigentlich auch ne tolle Erfindung.
Trotdem wird es ein sehr komsiches Gefühl, wenn ich ab April dann meinen alltag anders gestalten muss und ich bin schonmal gespannt, wie er dann aussieht. So richtig vorstellen kann ich es mir momentan noch nicht.
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